CO2-Sparer-Zertifikat 2010 für SUPERIORE.DE

Unsere Weine sind außergewöhnliche Produkte der Natur, nicht nur aus diesem Grund fühlen wir uns dem Umweltschutz im großen Maße verpflichtet. SUPERIORE.DE nimmt am Dualen System Interseroh teil und trägt mit diesem Engagement zum Recycling von Altmaterialien bei. Damit werden nachweislich die klimaschädlichen CO2-Emissionen verringert. Im Jahr 2010 konnte SUPERIORE.DE rechnerisch insgesamt 15.499,10 Kilogramm CO2 einsparen. Das entspricht der durchschnittlichen CO2-Emission eines Kleinwagens auf 89.301 gefahrenen Kilometern.

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Wein & Wissen | Ancelotta

Die rote Rebsorte wird vor allem in der italienischen Region Emilia-Romagna angebaut. Wegen ihrer dunklen Farbe wird sie vor allem als Bestandteil des Rotweines Lambrusco Reggiano verwendet.

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Wein & Wissen | Blindverkostung

Eine Blindverkostung ist eine Weinprobe, bei der den Prüfern die Identität der Weine erst bekannt gegeben wird, nachdem sie ihre Bewertung abgegeben haben.

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Wein & Wissen | Brunello di Montalcino

Der Brunello di Montalcino ist ein großer Rotwein aus der geschichtsträchtigen Stadt Montalcino, die in der Provinz Siena (Toskana) liegt. Der Brunello di Montalcino erlangte bereits in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts seine Berühmtheit. Er wird aus Sangiovese-Trauben gekeltert, die in Montalcino als Brunello bezeichnet werden.

Die Farbe ist ein intensives Rubinrot, welches im Alter ins Granatrote tendiert; im Geschmack warm, robust, tanninbetont und harmonisch, von großer Länge. Mindestalkoholgehalt: 12,5% Vol. Mindestens zwei Jahre Ausbau in Eiche, danach vier Monate Flaschenreife, für die Riserva sechs Monate. Freigabe für den Handel im fünften Jahr nach der Lese, für die Riseva im sechsten Jahr. Speisenempfehlung: Alter Pecorino, Salami, Salsiccia, geschmortes rotes Fleisch, Fasan mit Trüffeln, Wildschwein süß-sauer.

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Wein & Wissen | Cabernet Sauvignon

Der Cabernet Sauvignon gilt als der König unter den roten Rebsorten. Er nimmt damit den gleichen Platz ein, der dem Chardonnay unter den weißen Sorten zukommt. Es gibt weltweit keine für den Anbau von Rotweintrauben geeignete Weinbauregion, in der nicht auch ein bedeutender Bestand an Cabernet Sauvignon zu finden wäre. So ist die Rebsorte denn auch in Italien weit verbreitet.

Der größte Vorteil des Cabernet Sauvignon ist seine ungebrochene Individualität. Er behält unter nahezu allen Umständen seine Sortencharakteristik und ist unter allen Rotweinen am leichtesten zu identifizieren. Er kann zudem perfekt das Terroir auf seine Weise interpretieren. Darüber hinaus sind es natürlich die Qualität und der Charakter seiner Weine, die ihn zum Topstar der Rotweinsorten gemacht haben. Dabei sind es weniger die oft mit Johannisbeeren verglichenen Früchte oder die als Paprikaduft beschriebenen Aromen, die den Cabernet Sauvignon auf die Spitze des Wein-Olymps erheben. Vielmehr ist es seine Fähigkeit zu langer Flaschenalterung, in der er sich unbeschreiblich komplex, vornehm, voller Würde und unerhört tiefgründig, vielschichtig und nachhaltig präsentiert wie kaum ein anderer Wein.

Ein hoher Gehalt an Farb- und Gerbstoffen sind das Rüstzeug für die Reifung. Der Cabernet Sauvignon spricht auch äußerst gut auf den Ausbau in kleinen Fässern aus neuem Eichenholz an. Er nimmt dann zusätzliche Tannine aus dem Eichenholz auf, die sein Alterungspotenzial noch verbessern. Cabernet Sauvignon gehört zu den dunkelsten Weinen überhaupt. Nur die schwarzen Weine von Cahors und Weine aus der Rebsorte Syrah (Shiraz) haben noch tiefere Farben. Die Weine aus Cabernet Sauvignon haben einen fruchtigen Charme und beweisen jugendliche Frische.

Im Weinberg ist der Cabernet Sauvignon nicht problematischer als die meisten anderen Rebsorten. Er treibt später aus als der Merlot, was ihn unempfindlicher gegen Frühjahrsfröste macht. Die Neigung zum Verrieseln ist nicht sonderlich groß, so dass die wirtschaftlichen Erträge regelmäßig und sicher erzielt werden können. Die Beeren sind klein, dunkelfarbig, äußerst dickschalig und die Kerne reich an Tanninen. In den Anfangsjahren litt bei manchen Weinen die Frucht unter der Härte der Tannine. Inzwischen jedoch sind die Weinerzeuger in der Toskana in der Bereitung erstklassiger, fruchtiger und früh trinkreifer Weine aus Cabernet Sauvignon führend.

Nachdem man in Italien den Cabernet Sauvignon früher lange Zeit nicht sonderlich vom Cabernet Franc unterschied, hat man heute seinen höheren Wert erkannt und pflanzt ihn fein säuberlich für sich allein. Mittlerweile ist die Rebsorte im gesamten Land verbreitet – in Norditalien von Südtirol über Venezien bis in die Nebbiolo- und Barbera-Hochburg Piemont hinein. In der Toskana ist der durchschlagende Erfolg der Super-Toskaner überhaupt erst durch den Verschnitt des traditionellen Sangiovese mit dem Cabernet Sauvignon möglich geworden. Und so mancher Chianti Classico enthält heute zur Stärkung der Konturen einen guten Anteil dieser Edelsorte. Ebenfalls verbreitet ist der Cabernet Sauvignon in Süditalien. Insbesondere auf Sardinien erbringt er herausragende Leistungen, häufig auch im Verschnitt mit der großen sizilianischen Rotweinsorte Nero d’Avola. Sortenrein findet man Cabernet Sauvignon im teuersten Wein Italiens – dem Sassicaia.

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Wein & Wissen | Korkschmecker

Korkschmecker enstehen meist durch mangelnde Sorgfalt in der Korkproduktion zumeist bei den Presskorken. Während Naturkorken in einem Stück aus der Korkeiche herausgeschnitten werden, bestehen Presskorken aus einem mit Harz gebundenem Korkgranulat. Schätzungen behaupten, dass 5 bis 10% der gesamten Weinproduktion durch Korkschmecker negativ belastet sind.

Der Korkschmecker kann sehr deutlich bis sehr versteckt auftreten. Die Kennzeichen dieses Weinfehlers sind ein muffiger, chemischer Geruch, ein unangenehmer oft bitterer Geschmack mit mangelnder Frucht und ein andauernder recht unschöner Abgang.

Dieser bedauerliche Weinfehler kann durch die Verwendung von Kunststoffkorken ausgeschlossen werden, was jedoch von vielen Weintrinkern aus ästhetischen Gründen abgelehnt wird.

In der Regel ist der Korkschmecker kein Grund zur Rückgabe oder zum Umtausch eines Weines beim Händler oder gar beim Winzer. Vielmehr müssen wir ihn beim Naturprodukt Wein ab und zu als naturgegeben hinnehmen.

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Wein & Wissen | Nosiola

Die Nosiola ist eine seltene lokale Rebsorte aus dem Trentino. In dieser Anbauregion gedeiht diese Seltenheit am besten. Aus den Trauben wird ein trockener, eigenständiger Weißwein erzeugt, der sehr erfrischend ist und vorzüglich zu Fischgerichten passt.

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Wein & Wissen | Carnaroli

Die Reissorte Carnaroli ist der König unter den Risottoreisarten. Er wurde 1945 aus den Sorten Vialone und Lencino gekreuzt und ergibt ein schön cremiges, dabei aber auch sehr kerniges Risotto. Die Körner sind etwa 7 mm lang und fast ein wenig spindelförmig. Ein großer Vorteil: Carnaroli verklebt beim Kochen nicht. Das Risotto wird mit Carnaroli sehr schön weiß, ist in 16 Minuten fertig und hat einen süßlichen Nachgeschmack. Risotto aus Carnaroli bleibt längere Zeit al dente als andere Sorten und das ist ausschlaggebend, wenn man ein wirklich perfektes Risotto servieren möchte.

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Wein & Wissen | Riserva

Riserva ist eine Bezeichnung für Weine, die deutlich länger ausgebaut wurden als für Jahrgangsweine erforderlich.

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Wein & Wissen | Olivenöl

Das Olivenöl ist eines der wertvollsten Speiseöle und war schon im Altertum im Mittelmeerraum bekannt. Es wird aus den Früchten des Olivenbaumes gewonnen und überwiegend kalt gepresst. Erntezeit ist zwischen Oktober und März, wobei früh geerntete, grüne Oliven ein herberes Öl liefern als vollreife Früchte. Beim Olivenöl gibt es vier Qualitätsstufen, von denen drei durch EG-Richtlinien genau definiert sind.

Tropföl, das vor der Pressung aus den zerkleinerten Oliven rinnt, ist besonders mild und fruchtig. Es ist selten und sehr teuer.

Natives Olivenöl extra, auch extra vergine, virgen extra oder vierge extra genannt, ist das Öl aus der ersten und schonendsten Pressung. Es darf nicht mehr als ein Prozent freie Fettsäuren enthalten, je geringer der Anteil, desto besser ist das Öl.

Natives Olivenöl ist das Öl aus der folgenden Pressung. Es darf nicht mehr als zwei Prozent freie Fettsäuren enthalten.

Olivenöl ohne weitere Bezeichnung kann raffiniertes Öl sein, dem aber zur Geschmacksverbesserung meistens Natives Olivenöl beigemischt wird.

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