Elisabetta Foradori aus Trentino

Die Philosophie der Winzerin Elisabetta Foradori aus Trentino und ihre finessenreichen Weine sind etwas ganz Besonderes. Auf einzigartige Weise verbindet sie regionaltypische Rebsorten mit dem individuellen Charakter der Weingärten und der Biodynamik.

Bereits vor einem Jahrzehnt wandte sich Foradori dem biodynamischen Weinbau zu. „Nach fünf bis sieben Jahren habe ich eine deutliche Wirkung im Weingarten bemerkt.” berichtet die Winzerin. “Jetzt bin ich mit der Qualität des Bodens zufrieden, die Rebstöcke reagieren gut auf die Präparate, man spürt die Energie im Weingarten und in den Weinen.“ Trotz ihrer langen Erfahrung sagt sie immer noch: „Man muss dauernd dazulernen, noch mehr Erfahrung sammeln, Neues probieren … Die biodynamische Bewirtschaftung hat die Weingärten in eine gute Balance gebracht und dazu geführt, dass ihre jeweiligen Eigenheiten klar zu Tage treten. Die Weingärten haben einen ursprünglichen Charakter bekommen. So habe ich mich entschlossen, Weine der Lagen Morei, Sgarzon und Fontanasanta separat in Amphoren zu bereiten und abzufüllen.“

Die Klassiker des Weinguts Teroldego Foradori und Granato werden wie ehedem aus Trauben verschiedener Weingärten bereitet.

Die Weingärten Morei und Sgarzon – Ursprung der beiden neuen „Teroldego-Crus“– liegen in unmittelbarer Nähe von Foradoris Weingut in der Campo Rotaliano genannten Ebene bei Mezzolombardo. Der Boden  Schotter, Kieselsteine, Kalk, Porphyr, Granit, Dolomit und anderes Geröll, das der Fluss Noce in Millionen von Jahren aus dem Gebirge bis hierher zu seiner Mündung in die Etsch geschwemmt hat. „Steine oben, Steine unten“, so die Winzerin lakonisch.

Die Lage Morei wird durch Felswände vor kaltem Nordwind geschützt, außerdem dient der Berg als Wärmespeicher für die Nacht. Der Boden ist steinig, warm, dicht, mineralisch und dunkel – ebenso wie der gleichnamige Teroldego. Sgarzon – das Wort bezeichnet die Triebe der Reben und spielt auf die außerordentliche Vitalität der Pflanzen in diesem Wein­garten an – ist zwar kaum mehr als einen Kilometer Luftlinie von Morei entfernt, doch hier hat der Noce mehr Sand in den oberen Bodenschichten abgelagert. Die Parzelle ist offener und weniger windgeschützt. Meist reifen die Trauben ein zwei Wochen später. Da die Weinstöcke zudem noch jünger sind als jene in Morei ist der Teroldego Sgarzon eher schlank und fein­fruchtiger.

Für ihre beiden Weißen, Nosiola und Manzoni Bianco, hat Elisabetta Weingärten in den Hügeln nordöstlich der Stadt Trient gepachtet. Fontanasanta heißen die Klein- und Kleinstparzellen, die sich an Hänge und Felsterrassen schmiegen. Dazwischen finden sich Akazien, Eichen, Wildrosen, Nuss- und Mispelbäume. In dieser Idylle, geprägt von Ton- und Kalkböden, gedeihen die autochthonen Reben Nosiola und Manzoni ganz prächtig.

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